Wissenschaftlicher Werdegang

Dr. Phillip W. Brunst verfügt sowohl über technische als auch über juristische Expertise. So war er als Datenbank-Programmierer, Systemadministrator und Berater in einer auf Fragen der Information- und Kommunikationstechnologie spezialisierten Systemberatung ebenso tätig wie als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent an zwei straf- und informationsrechtlich ausgerichteten Lehrstühlen, als freier Mitarbeiter in einer auf Medien- und Informationsrecht spezialisierten international arbeitenden Anwaltskanzlei sowie als Referatsleiter an einem juristischen Grundlagenforschungsinstitut.

Nach Studium, Referendariat und verschiedenen freiberuflichen Tätigkeiten war Dr. Brunst von 2003 bis 2010 am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i. Br. tätig. Dort leitete er das Referat „Informationsrecht und Rechtsinformatik“ und war maßgeblich an verschiedenen wissenschaftlichen Projekten und Gutachten beteiligt. Neben der fachlichen Arbeit war er weiterhin gewählter und vom Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft ernannter Vertreter der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaftlichen Sektion der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (MPG), und in dieser Funktion auch Mitglied des Wissenschaftlichen Rates der MPG. Weiterhin war er Ombudsmann am Institut und strafrechtlicher Referent der Presseabteilung des MPI.

Seit dem Jahr 2010 ist Dr. Phillip Brunst wissenschaftlich für das Cybercrime Research Institute tätig. Es handelt sich um eine unabhängige Forschungseinrichtung, die sich schwerpunktmäßig mit der internationalen Rechtsharmonisierung und der Entwicklung von Lösungsansätzen zur Begegnung der Herausforderungen bei der Bekämpfung der Internetkriminalität beschäftigt. Er ist dort, ebenso wie im FIfF, auch im Beirat aktiv. Für die Defence Against Terrorism Review (DATR) war er langjährig ebenfalls als Beirat tätig.

Für zahlreiche Einrichtungen (darunter Europarat, Europäische Kommission, UN und NATO) war er als Referent und Experte tätig. Seit dem Jahr 2009 hat er Lehraufträge angenommen an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie der Universität Basel. Er war außerdem als Dozent für das „European Certificate on Cybercrime and Electronic Evidence“ an mehreren Unterrichtsstandorten eingebunden.

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