Kinderpornos auf dem Handy

Der wegen Besitzes von kinder- und jugendpornographischer Bilder verurteilte Abgeordnete Jörg Tauss hatte unter anderem argumentiert, Bilder würden heute nicht mehr über das Internet, sondern vor allem mit Hilfe von Mobiltelefonen getauscht werden. Ein kürzlich in den Medien berichteter Fall aus Newcastle scheint dies zu bestätigen. Dort war – bereits im Februar 2009 – in einem Bus ein Mobiltelefon gefunden. Bei der Suche nach dem Besitzer wurden auf dem Telefon Bilder von missbrauchten Kindern gefunden. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte der Besitzer ausfindig gemacht und seine Wohnung durchsucht werden. Der Täter hatte mehrere Mobilfunkgeräte bei sich, insgesamt wurden 12 Handys sichergestellt. Auf jedem zweiten konnten einschlägige Bilder sichergestellt werden.

Über die ein- und ausgegangenen Nachrichten auf den Geräten konnte nachvollzogen werden, mit wem der Täter in Kontakt stand. Inzwischen hat der Fund im Bus zu fünf Verurteilungen und Ermittlungen gegen 70 weitere Personen geführt.

Schlagworte: ,

Kommentieren