Ohne Internet ins Bett

Weltweit wird darüber debattiert, welches Vorgehen gegen Urheberrechtsverstöße am erfolgreichsten ist. Das “Three Strikes Modell”, das gegenwärtig in England und auch in Frankreich favorisiert werden, sieht vor, Täter, die mehrmals wegen illegalem Filesharing ermahnt worden sind, vom Internet fernzuhalten. Dies kann z.B. durch eine vollständige Sperrung des Zugangs erfolgen oder auch durch eine Drosselung der für den Täter verfügbaren Bandbreite, so dass sich zwar E-Mail und ähnliche Dienste nutzen lassen, nicht jedoch bandbreitenintensive Down- und Uploads.

Der irische Provider Eircom ist nun offenbar weltweit der erste Provider, der nach diesem Fall verfährt. Das Vorgehen beruht auf einem außergerichtlichen Vergleich mit der Irish Recorded Music Association, der unter anderem EMI, Warner, Universal und Sony angehören.

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2 Kommentare zu „Ohne Internet ins Bett“

  1. […] hatte bereits im Jahr 2010 mit der Three-Strikes-Regelung als eines der ersten Länder Online-Sanktionen eingeführt. Das Three-Strikes-Modell erlaubt es, […]

  2. […] hatte bereits im Jahr 2010 mit der Three-Strikes-Regelung als eines der ersten Länder Online-Sanktionen eingeführt. Das Three-Strikes-Modell […]

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